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Trau dich!

 

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 Die Klasse 4 der Rheinwaldschule war am 28. Oktober 2015 zu Gast in der Badner Halle in Rastatt.
Zusammen mit ihren Lehrern Herrn Damm und Frau Ben Amor besuchten sie das Theaterstück „Trau dich! Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen“, das die deutsch-schweizerische „Kompanie Kopfstand“ vor ca. 600 Schülern aufführte.
Das Stück ist Teil der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Dezember 2012 gestarteten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs. Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 – 6 sollen über ihre Rechte informiert, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und zum Thema sexuelle Gewalt aufgeklärt werden.
Dieses interaktive Theaterstück, bei dem die Kinder direkt mit den Schauspielern in Kontakt treten konnten und ihre Beiträge unmittelbar auf der Bühne aufgegriffen und umgesetzt wurden, war für die meisten etwas Neues und zugleich Aufregendes.
Bereits vor Beginn des Stücks mischten sich die Schauspieler unter die Zuschauer, um sie in kurzen Interviews oder mit kleinen Arbeitsaufträgen auf die Thematik einzustimmen.
Die im Anschluss folgende Aufführung sensibilisierte, informierte und ermutigte die Kinder in mehreren kleinen Sequenzen, die auf sehr anschauliche Weise einen Bezug zur realen Lebenswelt der Kinder herstellten, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen, nein zu sagen und sich im Falle eines Übergriffs an eine Person ihres Vertrauens zu wenden.
Fetzige Musik und multimediale Einspielungen auf der Bühne sorgten dafür, dass dieses Theaterstück für alle Beteiligten zu einem Erlebnis wurde.
Zum Schluss wandten sich noch die Vertreterinnen von Feuervogel e.V. Rastatt und der Psychologischen Beratungsstelle in Rastatt an die Schülerinnen und Schüler, stellten kurz ihr Arbeit vor und verteilten im Anschluss Informationsmaterial.
Dass eine einzelne Theateraufführung nicht ausreicht, um sich dieser schwierigen Thematik zu nähern, ist klar. Ein weiterer behutsamer Umgang mit dem Thema und eine entsprechende Aufbereitung im Unterricht ist unumgänglich.
Dennoch war dieses Theaterstück ein sehr emotionales und beeindruckendes Erlebnis, an das sich viele bestimmt noch lange erinnern werden.

 

Kartoffelernte an der Rheinwaldschule

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Und wieder einmal war es soweit!
Am 12. Oktober 2015 marschierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 der Rheinwaldschule zusammen mit ihren Lehrern Herrn Damm und Frau Ben Amor zum Kartoffelacker von Herrn Gemeinderat Norbert Schmidt, um die vor gut einem halben Jahr eingepflanzten Kartoffeln zu ernten.
Bei schönstem Herbstwetter stürzten sich die Jungbäuerinnen und Jungbauern gespannt und voller Vorfreude auf die Arbeit. Während Herr Schmidt unterstützt von Herrn Kircher mit dem Pflug die Erde auflockerte, sammelten die Kinder flink die vielen verschiedenen Kartoffeln auf. Man kam nicht umhin über die ungewohnte Farbe einiger Kartoffeln zu staunen und über die lustigen Formen anderer zu schmunzeln.
Stolz und zufrieden über das beeindruckende Ergebnis von sieben großen Säcken bester Biokartoffeln, genossen die Kinder ihre Vesperpause auf dem Acker wie einst ihre Großeltern während der „Kartoffelferien“.
An dieser Stelle wollen wir es aber nicht versäumen nochmals allen an diesem Projekt Beteiligten für die Unterstützung zu danken. Ganz besonders natürlich Herrn Schmidt, der durch seine Idee vor einigen Jahren allen Rheinwaldschülern im Laufe ihrer Schulzeit die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Projekt immer wieder von Neuem ermöglicht.

Ganz liebe Knollige Grüße,
Ihre Klasse 4

„Das Wunder im Wald“ – Ein Theaterstück zur Umwelterziehung

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Schon mehrmals in den vergangenen Jahren gastierte das „Figurentheater Gregor Schwank Freiburg“ im Landkreis Rastatt. Nun hat das Theater im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Rastatt (AWB) ein neues Stück inszeniert.
Am 22. Oktober 2015 hatten die Rheinwaldschüler der Klassen 1-3 die Gelegenheit, das „Wunder im Wald“ anzuschauen.
Im Wald, im Moos, den Blüten und dem Boden tummeln sich der kleine Regenwurm Paule, sein Großvater, die schnupfende Assel, der vorwitzige Springschwanz und andere winzige Tierchen, die wie durch eine Lupe betrachtet überdimensional groß auf der fantasievollen Bühne auftauchen und spannende Abenteuer erleben.
Das Verhalten der beiden Kinder Tim und Lilly und ihre Abfälle sind dafür verantwortlich, dass die kleinen Tiere und Pflanzen im Wald einiges erleiden.
Die Inszenierung zeigt anschaulich, welche Auswirkungen unsere Abfälle auf den Naturkreislauf und die Umwelt haben, besonders Plastik und Minipartikel, Verpackungsmüll und Schadstoffe.
Mit kostbaren selbst gefertigten Figuren, einer aufwändigen Ausstattung, witzigen Dialogen, einmalig skurrilen Stimmen und einer eigens komponierten Musik verzauberte die kunstvolle Theateraufführung das Publikum.
Gregor Schwank, der seine Kunst vor vielen Jahren bei der renommierten „Augsburger Puppenkiste“ gelernt hat und auch international mit seinen Theaterprojekten unterwegs ist, begeisterte nicht nur seine kleinen Zuschauer mit seinem fantasievollen Spiel.

Die Rheinwaldschule bedankt sich auf diesem Wege noch bei ihrem Förderverein für die komplette Kostenübernahme dieses Theaterstücks.

Einweihung der kernsanierten Rheinwaldschule als offene Ganztagesgrundschule am 17. Oktober 2015

 

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Am vergangenen Samstag wurde die Rheinwaldschule feierlich eingeweiht. In seiner Rede wies Bürgermeister Spiegelhalder darauf hin, dass die Schule, welche seit diesem Schuljahr als offene Ganztagesgrundschule geführt wird, ein Jahr lang runderneuert und saniert wurde. Gerade rechtzeitig zum neuen Schuljahr konnten die neuen Räume im September durch Lehrer und Schüler bezogen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Es wurde das Dach gedämmt, neue Fenster eingebaut und ein Blockheizkraftwerk installiert, welches auch den Rathauskomplex mit Wärme versorgt. Zuschüsse hat die Gemeinde insgesamt „nur“ 211.500 Euro erhalten. Zum einen ein Zuschuss aus dem Klimaschutz-Plus-Programm für die CO-2-Minderung in Höhe von 97.600 Euro und ein Zuschuss nach den Schulbauförderrichtlinien von 114.000 Euro.
Einen kurzen Einblick in die Chronik gebend erwähnte Bürgermeister Spiegelhalder, dass der Grundsatzbeschluss für die Einrichtung einer Ganztagesschule und somit die Sanierung der Rheinwaldschule bei einer Klausurtagung des Gemeinderates im April 2013 gefasst wurde. Im September 2013 hatte der Gemeinderat dann einer Entwurfsplanung und dem pädagogischen Konzept der Schulleiterin Frau Bitterwolf zugestimmt. Der Architekt, Herr Adler, wurde daraufhin mit der Realisierung beauftragt.
Besonders stolz ist die Gemeinde nun, die derzeit modernste Ganztagesgrundschule im Landkreis Rastatt zu haben. Zur Ausstattung zählen W-Lan, Beamer und PC-Arbeitsplätze in allen Klassenzimmern und ein White Board in einem Unterrichtsraum. Auch eine Mensa mit Küche, ein Aufzug, eine Rampe am Eingangsbereich, ein Außenklassenzimmer und eine neue Überdachung auf dem Schulhof gehören zu den Neuerungen dazu.
Frau Rektorin Bitterwolf zeigte sich stolz auf die neue Schule, welche sie als „Lebenswelt mit vielfältigen Möglichkeiten der individuellen Entfaltung“ bezeichnete. Man habe nun eine schicke und zukunftsorientierte Schule die mehr als nur Lehr- und Lernort ist.
Herr Architekt Adler führte in seiner Rede aus, dass es für ihn wichtig gewesen sei, einen Wohlfühlort für Schüler und Lehrer, aber auch für Eltern und das gesamte Personal zu schaffen.
Umrahmt wurde die Feierlichkeit durch Beiträge der Schüler und des Lehrerchors. Mit einem Rap, einem Sketch, einem Tanz und musikalischen Beiträgen gaben die Schüler ihrer Freude Ausdruck.
Im Anschluss an die Feierstunde hatte auch die Bevölkerung die Möglichkeit, sich einen Einblick in die Rheinwaldschule zu verschaffen. Schüler führten als Schoolguides durch die Räume und stellten den Interessierten ihre Schule vor.

 

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3 zusätzliche Außenexperten für den Ganztagsbetrieb an der Rheinwaldschule

 

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(Von links nach rechts: Frau Heck, Herr Deck, Frau Steinacker und Frau Bitterwolf)

 

Mit der Einführung der offenen Ganztagsschule an der Rheinwaldschule konnte Rektorin Ingrid Bitterwolf drei Außenexperten für unterschiedliche pädagogische Freizeitangebote am Nachmittag gewinnen.

Alle drei Fachkräfte bereichern hauptsächlich das musisch-kulturelle Profil der Schule.

Im künstlerischen Bereich ist Frau Monika Steinacker tätig und bietet den Schülern eine Kreativwerkstatt an.
Herr Jürgen Deck wird als Nachfolger von Herrn Jonas Janikovitz die beliebte Cayon AG leiten.
Im tänzerischen Bereich haben wir mit Frau Tanja Müller ebenfalls eine kompetente Übungsleiterin gefunden.

Die Schulleitung wie auch das Kollegium freuen sich über diese neuen Kooperationspartner und wünschen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, einen guten Start sowie Spaß am Unterricht an unserer Rheinwaldschule.

Des Weiteren konnte mit Frau Ingrid Heck das Team der Hausaufgabenbetreuung verstärkt werden. Die Schulleitung bedankt sich für die Unterstützung und wünscht ebenfalls Freude an dieser Arbeit.