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Schulbandfestival am 12.05.2011

"Großartige Idee perfekt umgesetzt"

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13.05.11lchesheim-Illingen (HH). Als am Donnerstagabend nach fast fünf Stunden mit abwechslungsreichen Darbietungen das 1. Schulband-Festival zu Ende ging, vermischten sich die Lob- und Dankesworte, die Rektorin Ingrid Bitterwolf an alle Beteiligten richtete, mit dem Begeisterungsjubel der Akteure und des Publikums. Die Leiterin der gastgebenden Rheinwaldschule fühlte sich bei der Veranstaltung im Bürgerhaus in eine „Hochburg der Musik“ versetzt, man habe ein „grandioses Spektakel“ erlebt. Als Vater des Erfolgs wurde mit lautstarkem Beifall Musiklehrer Tim Jonatzke gefeiert, der „eine großartige Idee perfekt umgesetzt“ habe, wie seine Chefin feststellte.

Musik beeinflusse auf wohltuende Weise den Gesamtzustand eines Menschen, hatte Rektorin Bitterwolf bei der Eröffnung die persönlichkeitsprägende Bedeutung des Musizierens hervorgehoben. In einer Studie sei herausgefunden worden, dass Schüler, die dieses Hobby pflegten, entspannter seien als andere ohne musische Ader. Am schönsten aber sei es, gemeinsam zu musizieren, gab die Rektorin den Startschuss für die Parade der Bands. Das Programm lief wie am Schnürchen, die Spielfreude und das Können der Mitwirkenden beeindruckten nicht nur die jeweils eigene Anhängerschaft. Es waren „hervorragende Musiker“ und „tolle Stimmen“ zu hören, drückte Schulrat Franz Veith eine Bewunderung aus, die viele Zuhörer teilten. Als erste stand die von Bernd Dahringer geleitete Schulband Rheinmünster auf der Bühne, es folgten „School´s Out“ von der Theodor-Heuss-Förderschule Baden-Baden (Leitung Jens Baumann) und „Perfect Eight“ (Thomas Heiland) von der Schönbornschule Karlsdorf. Die Aloys-Schreiber-Schule Bühl war durch die Gruppe „Kurzschluss“ (Martin Schneider) vertreten. Von der Bergschule Remchingen-Singen waren die „8 Teens“ mit Jan Götz angereist, die Grund- und Hauptschule Daxlanden hatte die Rock-AG von Christian Adam entsandt.

Für Rheinstetten mischte sich die von Thorsten Gormanns geleitete Black-Forest-Band der Schwarzwaldschule ins Geschehen. Die Rheinwaldschule von Elchesheim-Illingen bot einen Doppelpack auf: die jungen „Holzrocker“ mit Klaus Buchner, eine Rhythmusgruppe mit selbstgebauten Trommelkisten und die Band „Age Limit“ mit Tim Jonatzke. Dieser legte als Initiator des Ganzen Wert darauf, dass es nicht um Wettbewerb ging, sondern um „ein Miteinander“.

Der kollegiale Gedanke fand seinen krönenden Abschluss in der gemeinsamen, mit Wunderkerzen zelebrierten Schlussnummer, Xavier Naidoos „Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“. Die Liedzeile war auch das Motto der Veranstaltung, an deren Ende es für jede Band Urkunden gab und ein „Riesenkompliment“ der Ausrichter an alle Mitwirkenden und ihre Lehrer. Unter das Publikum hatte sich auch Klaus-Dieter Mayer vom Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik gemischt, das zum Kultusministeriums gehört. Mayer kam aufgrund seiner Verbundenheit mit Jonatzke durch die Landes-Lehrer-Big-Band nach Elchesheim-Illingen. Mayer sah es als „eine ganz wichtige Geschichte an, dass den Bands mit dem Festival ein "geschützter Raum ohne Konkurrenzdenken“ geboten worden sei.

In pädagogischer Hinsicht von großer Bedeutung sei für alle Bands mit Sicherheit auch die Vorbereitungszeit gewesen. Die disziplinierte Spannung, in der man auf ein solches Ereignis hinarbeite, bringe „unschätzbare Erfahrungen“ mit sich. Das könne auch auf den familiären Alltag der jungen Musiker ausstrahlen und diesen bereichern, zeigte sich Mayer von positiven Auswirkungen überzeugt, die weit über das Musizieren hinausgehen.

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