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Verabschiedungen an der Rheinwaldschule

Verabschiedung Neff Schmidt 2018

Im Rahmen der Abschlusskonferenz verabschiedete Frau Rektorin Ingrid Bitterwolf im Beisitz von Herrn Bürgermeister Rolf Spiegelhalder gleich zwei Kollegen/-innen.
Die Lehramtsanwärterin Frau Teresa Neff verlässt nach 1 ½ Jahren Referendariat die Rheinwaldschule und wird nun zu Schuljahresbeginn ihre erste Dienststelle an der Grundschule in Leiberstung antreten.
Mit Frau Neff verliert die Rheinwaldschule eine überaus engagierte Pädagogin, die bereits schon während ihres Studiums an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe in verschiedenen Grundschulklassen der Rheinwaldschule hospitierte und über viele Jahre hinweg Klassen auf Ausflüge, Lerngänge sowie Schullandheimaufenthalte begleitete. Des Weiteren übernahm sie als Pädagogikstudentin die Englisch-AG, die der Förderverein der Rheinwaldschule für die 4. Klassen eingerichtet hat.
Die Rheinwaldschule wusste vor allem ihr großartiges Engagement, ihre Freundlichkeit und ihre Hilfsbereitschaft zu schätzen und wünscht mit einem kleinen Präsent für die weitere berufliche Zukunft alles Gute.

Hans Schmidt tritt nun nach 33 Jahren an der Rheinwaldschule in den wohlverdienten Ruhestand.
Bis zu seiner Abordnung an das Pädagogische Fachseminar in Karlsruhe 1997 als Lehrbeauftragter für die Fächer Technik, Wirtschaftslehre und Informatik konzentrierte sich sein Unterricht an der Rheinwaldschule hauptsächlich auf die naturwissenschaftlichen Fächer. Neben seiner Unterrichtstätigkeit war er seit 1986 Netzwerkadministrator der Schule. Der Erwerb der Zusatzqualifikation für das Fach Technik erfolgte im Jahr 1988.
2008 wurde er schließlich zum Seminarschulrat als Bereichsleiter am Fachseminar ernannt und gleichzeitig aus dienstlichen Gründen an das Pädagogische Fachseminar versetzt.
Des Weiteren hatte Herr Schmidt noch etliche Sonderaufgaben inne. So war er beispielsweise als Fachberater für das Fach Technik im Staatlichen Schulamt Baden-Baden tätig, führte im Auftrag des Kultusministerium Fortbildungen für Lehrkräfte in Sachsen durch, wirkte bei der Erstellung der Prüfungsaufgaben/Klasse 10 der Werkrealschule mit und arbeitete als regionaler Arbeitskreisleiter für die Windows-Musterlösung.
Für die Rheinwaldschule war er trotz Versetzung an das Pädagogische Fachseminar bis zu seiner Pensionierung als Netzwerkadministrator tätig und leitete im Ganztagsbetrieb eine Experimentier- und Basketball-AG.
Als einen äußerst erfahrenen und engagierten aber auch humorvollen Kollegen wird er zweifelsohne eine Lücke an der Schule hinterlassen.
Für seine außerordentlichen Verdienste im multimedialen Bereich – vor allem in seiner Beratertätigkeit auch für den Schulträger – erhält er aus den Händen von Rektorin Ingrid Bitterwolf und Bürgermeister Rolf Spiegelhalder zum Abschied jeweils ein Präsent.

Rektorin Ingrid Bitterwolf sagt „Danke“

 Für eine wunderschöne Gestaltung meiner Abschiedsfeier verbunden mit einer großartigen Organisation gilt mein Dank in 1. Linie meinem engagierten Kollegium der Rheinwaldschule sowie unseren Schülern und Schülerinnen wie auch den Schulleiterkollegen der Hardt für ihre musikalischen und pfiffigen Darbietungen.
Ein Dankeschön geht auch an alle Gastredner für ihre wertschätzenden Worte.
Herrn Bürgermeister Rolf Spiegelhalder und der Gemeinde danke ich für die Bewirtung im Anschluss an die offizielle Verabschiedung.
Bedanken möchte ich mich aber auch bei den Eltern, die uns während der Feier bei der Betreuung der Schüler bzw. bei der Bewirtung tatkräftig unterstützt haben.
Vielen Dank auch für die zahlreichen guten Wünsche und vielen Geschenke anlässlich meiner Pensionierung.
Zum Schluss gilt mein Dank all denjenigen, die mir über all die vielen Jahre hinweg Vertrauen geschenkt haben und sich mit unserer Rheinwaldschule – auf welche Art und Weise auch immer – verbunden gefühlt haben.
Nun ist die Ära Ingrid Bitterwolf vorbei und ich wünsche allen eine gute Zeit und natürlich für unsere Schule das Beste.

Ihre Ingrid Bitterwolf

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Kapitänin geht von Bord

Von Kindern umringt, war Ingrid Bitterwolf auch bei der Abschiedsfeier in ihrem Element. Nach 58 Jahren Schule, davon fast 40 im Lehrdienst, die letzten zehn als Rektorin der Rheinwaldschule tritt sie in wenigen Tagen in den Ruhestand.

Nächstes Jahr ist sie woanders. Dank ihres organisatorischen Talents und ihres Fernwehs vielleicht als „Reiseleiterin auf Kreuzfahrt“, mit ihrer sportlichen Erscheinung möglicherweise „Top-Model für pensionierte Schulleiterinnen“. Mit derlei Mutmaßungen wurde am Freitag in der Rheinwaldschule die Zukunft von Rektorin Ingrid Bitterwolf ausgemalt. Es gab triftige Gründe dafür: zum 1. August tritt die „Steuerfrau“, Kapitänin“, „Chefin“ und wie sie sonst noch genannt wurde, in den Ruhestand.
Zum Übertritt in die neue Lebensphase, in der sie endlich „Urlaub außerhalb der Ferienzeit“ planen dürfe, wurde Bitterwolf mit einer einfallsreichen unterhaltsamen Feier in der Turnhalle geehrt, die länger als vier Unterrichtsstunden dauerte. Ungefähr 80 Weggefährten und Gäste nahmen teil. Zur Einstimmung trugen die Kinder des Schulchors kleine Schiffchen herein, um der Rektorin vor dem Ablegen ein fröhliches „Ahoi“ zu singen. Schon ein paar Augenblicke später ritt die Sangesmannschaft voller Elan im Wilden Westen über die Prärie. So flott wie die Einstiegsnummern gerieten im weiteren Verlauf auch eine rhythmische Becher-Handakrobatik der dritten Klassen und ein pfiffig präsentiertes Musical der Theater AG. Einen ruhigen Kontrast auf japanische Art setzte der Instrumental-Kreis.
Die offizielle Verabschiedung Bitterwolfs leitete Schulamtsdirektor Anton Meier mit einem Blick auf ihren Werdegang ein. In Rastatt geboren, studierte sie nach dem Abitur an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Auf die 1979 abgelegten zweite Staatsprüfung folgten Stationen in Bietigheim, Brötzingen und Ötigheim. Im Jahr 2001 bewarb sie sich mit Erfolg für die Konrektorenstelle in Elchesheim-Illingen, 2008 wurde sie zur Leiterin der Rheinwaldschule ernannt.
Meier zitiere aus Dienstbeurteilungen, in der die Pädagogin schon in den ersten Jahren dafür gelobt wurde, mit viel Engagement ein gutes Lernklima schaffen und Schüler motivieren zu können. Sie habe sich durch souveräne Führungsqualitäten ausgezeichnet, sei stets eine Verfechterin der Hauptschule gewesen.
In Elchesheim-Illingen musste diese Schulform 2011 aufgegeben werden. Die verbliebene Grundschule wurde zur offenen Ganztagsschule umstrukturiert. Bürgermeister Rolf Spiegelhalder erinnerte an die vor drei Jahren abgeschlossene Kernsanierung. Man habe eine der modernsten Einrichtungen ihrer Art geschaffen. Dabei habe Bitterwolf als innovative „Powerfrau“ zusammen mit ihrem Team „hervorragende Arbeit“ geleistet.
Die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Verena Oberle hob Bitterwolfs „Wille, allen gerecht zu werden“ als „beispielhaft“ hervor. Die Rektorin sei mit ihren Enthusiasmus „ein Vorbild für alle“. Sie habe die Rheinwaldschule zu einem lebenswerten Ort gemacht. Dafür sage die Elternschaft „von Herzen danke“.
Von Spielgeräten bis Theaterbesuchen reichten die Ideen des Fördervereins der Schule, zu deren Umsetzung Bitterwolf viel beigetragen habe, wie dessen Vorsitzende Martina Halbisen anmerkte. Das Wohl der Schule sei für die Rektorin eine Herzenssache gewesen. Sie habe bei Kindern Talente gefördert, die sonst nie entdeckt worden wären. Eine „hervorragende Evaluation“ habe die gute Arbeit bestätigt.
Pfarrer Klaus Dörner glaubte, bei Kindern des Ortes zu spüren, dass ihnen unter Bitterwolfs Leitung in der Schule Freundlichkeit, Harmonie, Disziplin und christliche Werte vorgelebt worden seien. Volker Arntz äußerte als Sprecher der Schulleiterkollegen im Gemeindeverband die Überzeugung, dass Bitterwolf einen „unschätzbareren Beitrag“ zum Gemeinwohl erbracht habe. Einer Einlage des Schulleiterchors folge der ehemalige Bietigheimer Lehrerkollege Bernd Droll mit einer Hommage in Liedform. Ein Grußwort sprach auch Monika Steinacker von der Kreativ-AG.
Als dienstältestes Mitglied des Kollegiums skizzierte Karin Melzer eine Chefin, der die Erziehung zu freundlichem Miteinander und gegenseitiger Wertschätzung wichtig gewesen sei. Bitterwolf habe ihr Amt mit „absoluter Verlässlichkeit“ und viel Herzblut wahrgenommen. Sie habe eine „Wohlfühlschule für alle“ geschaffen. Die Englisch-AG und die Schulbibliothek seien große persönliche Anliegen gewesen.
Denn das Kulturgut Buch dürfe nicht in Vergessenheit gerate, bestätigte Bitterwolf die Einschätzung in ihrer Schlussansprache. Neben der Bücherei nannte sie die Musicalaufführung „Zauberer von Oz“ und ein Auftritt der Schule beim Gastspiel des Zirkus Krone in Rastatt als Höhepunkte ihrer Amtszeit.
Im Schulleben sei es ihr darum gegangen, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, gegenseitige Wertschätzung und humanistische Werte zu vermitteln, Leistungsfreude und Kreativität zu fördern. Lehrerin sei ihr „Traumberuf“, „bis zum letzten Tag“ der nunmehr 58 Jahre, die sie zur Schule gegangen sei. Den Bogen zurück zur ABC-Schützin hatte zuvor schon Pfarrer Dörner geschlagen, indem er Ingrid Bitterwolf eine „Ausschulungstüte“ schenkte.

 

Kooperation Grundschule – Gymnasium

Musikalischer Klassenbesuch

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Am 29.6.18 machten wir, die Klasse 4a, uns auf den Weg zum Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium nach Durmersheim, um mit der dortigen Klasse 5b gemeinsam zu musizieren. Diesen „musikalischen Klassenbesuch“ gab es auch schon im letzten Jahr und hat als Ziel, dass eine vierte und eine fünfte Klasse zusammen zwei Musikstücke proben und aufführen.
In diesem Jahr standen die beiden Stücke „Matilda“ von Harry Belafonte und das Lied „Die alte Moorhexe“ auf dem Programm.
Die Klasse 5b hatte im Vorfeld kräftig geprobt und beide Stücke perfekt auswendig gelernt. Auch wir probten viele Schulstunden im Voraus, um die Sänger der Klasse 5 mit Instrumenten begleiten zu können.
Zum Gymnasium wurden wir freundlicherweise mit Privat Pkws von drei Mamas gefahren. Hierfür nochmals herzlichen Dank.
Dort angekommen, wurden wir schon von gespannten Fünftklässlern erwartet. Auch wir waren natürlich sehr neugierig und gespannt, ob alles zusammen klappen würde.
In zwei Schulstunden probten wir die beiden Stücke sehr konzentriert und voller Motivation. Diese beiden Stunden vergingen wie im Flug, und da beide Klassen sehr gut geprobt hatten, klappte die musikalische Zusammenarbeit super.
In der folgenden großen Pause fand dann im Musiksaal des WHG unsere kleine Aufführung statt. Etwas Lampenfieber war natürlich auch dabei, denn das gehört schließlich zu einer erfolgreichen Aufführung dazu.
Viele Schüler fanden den Weg in den Musiksaal, um sich unser gemeinsames Mini-Programm anzuhören. Auch einige Gäste aus Elchesheim-Illingen waren dabei. So waren unsere Schulleiterin, Frau Bitterwolf, unser Klassenlehrer, Herr Späth, und einige Mamas gekommen. Der sehr konzentrierten Probearbeit folgte eine erfolgreiche kleine Aufführung, die mit viel Beifall bedacht wurde.
Stolz und glücklich wurden wir von unseren „Chauffeur-Mamas“ wieder zur Schule nach Elchesheim-Illingen gefahren, wo wir den Rest des Schultages verbrachten.
Für uns war es eine tolle Erfahrung, mit Schülern einer anderen Schule, die wir vorher gar nicht kannten, gemeinsam etwas zu erarbeiten. Wir hatten viel Spaß und Freude beim Musizieren.

 

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Besuch an der Akademie Rotenfels

Vom 14. – 16. Mai 2018 verbrachten die Klassen 4a und 4b der Rheinwaldschule zusammen mit Ihren Klassenlehrern Frau Ben Amor und Herrn Späth, sowie der Referendarin Frau Neff ihren Schullandheimaufenthalt an der Akademie Bad Rotenfels.
Drei Tage lang kreative Arbeit mit namhaften Künstlerinnen wie Frau Olga Sora- Lux und Frau Susanne Wadle haben nicht nur Spaß gemacht, sondern auch das Vertrauen in die eigenen kreativen Fähigkeiten wachsen lassen.
Zu erfahren, welch wunderbare Kunstwerke man allein aus Naturmaterialien schaffen kann, z. B. in Form von selbstgestalteten Bodenmandalas, war für viele Kinder verblüffend und neu. Auch die Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien und nicht alltäglichen Werkzeugen, wie zum Beispiel einem Lötkolben, war aufregend und spannend.
Ob es nun um Portraitmalerei mit Holzkohle und Acrylfarbe ging oder um Action Painting à la Jackson Pollock, die Kinder zeigten sich immer wieder erstaunt über ihre eigene Schaffenskraft.
Aber selbstverständlich wurde nicht nur „hart" gearbeitet in dieser Zeit. Der Besuch im Unimogmuseum und ein Match auf dem nahegelegenen Minigolfplatz, sowie eine spannende Nachtwanderung rundeten das Programm ab.
Es waren drei wunderbare Tage, die leider viel zu schnell vorbeigingen, uns aber noch lange in Erinnerung bleiben werden.

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